Unser Küken Projekt

Schwäbische Blumenhühner…oder sind es doch rumänische???

Nein, es sind zehn Eier von schwedischen Blumenhühnern, die seit letzter Woche bei uns in einem Brutapparat liegen!

Schon im letzten Frühjahr hatten wir dieses Projekt geplant: Wie kann aus einem Ei neues Leben entstehen? Alles war schon vorbereitet und organisiert: Wo bekommen wir befruchtete Eier her, einen Brutapparat, einen Stall für die geschlüpften Küken und wohin ziehen die größer gewordenen Hühner dann um? Dann kam der erste Lockdown und wir mussten unser Projekt verschieben.

Nach den Osterferien ging es nun also endlich los. In altersgerechten Gruppen haben wir mit viel Anschauungsmaterial gemeinsam erarbeitet, was überhaupt in so einem Ei drin ist, wie es kommt, dass aus dem einen ein Küken schlüpfen kann und aus dem anderen nicht. Wir haben überlegt, was die Henne macht, damit das Küken im Ei gedeihen kann und wie wir das im Kindergarten auch ohne Huhn hinbekommen können.

Und so konnten alle Kinder den Brutapparat bestaunen, der die richtige Temperatur und Luftfeuchtigkeit hält und – ganz wichtig – die Eier mehrmals am Tag wendet. Das macht die Henne nämlich auch! 21 Tage dauert es bis zum Schlupf, eine endlose Zeit. Mit den Kindern haben wir einen Kalender gemalt, auf dem sichtbar ist, was wann passiert und an dem jeden Tag gezählt wird.

 

Nach sechs Tagen hatten wir unser erstes Erfolgserlebnis: in kleinen Gruppen durften die Kinder zuschauen, wie die Eier „geschiert“ wurden, also mit einer Lampe durchleuchtet werden. Alle waren fasziniert davon, auf diese Weise das entstehende Leben im Ei sehen zu können: Blutgefäße, ein kleiner dunkler Punkt (das Auge) und vor allem: Bewegung! In allen zehn Eiern konnten wir zu unserer großen Freude lebendige Mini-Küken beobachten!

Jedes Kind hat sein eigenes Küken-Tagebuch bekommen, in dem die einzelnen Schritte und Beobachtungen festgehalten werden. Und so wurde fleißig gemalt und eingeklebt, was wir live beobachtet haben.

Wir sind riesig gespannt wie es weitergeht und werden berichten.

Vielen herzlichen Dank an alle, die uns beim Wettbewerb der Sparda-Bank mit ihrer Stimme unterstützt haben! Wir waren unter den ersten 150 Teilnehmern und erhalten somit einen Förderpreis, mit dem wir verschiedenes Material für unser Projekt anschaffen können!